Geschichte der Münchner Weihnachtsmärkte
Unter dem Einfluß der Protestanten fand wurde das Christuskind als Gabenbringer angesehen.
| 14. Jhd. | Nikolausmärkte |
| 3.12.1642 | Erste Erwähnung von einem Nikolausmarkt (»Nicolai Margkht«), der bei derNikolaikapelle im Haberfeld am 5. und 6. Dezember abgehalten wurde. |
| 1801 | Die Nikolaidult wird nun auf dem Prommenadenplatz (ehemaligen Paradeplatz )abgehalten |
| 1805 | Nikolausmarkt auf dem Max-Joseph-Platz |
| 6.12.1806 | „Auch ist der uralte Nikolaimarkt abgebracht
und statt dessen ein Christmarkt nach
protestantischer Art ... am Residenz- oder Max-
Joseph-Platz verlegt worden“, Lorenz Westenrieder am 6. Dezember 1806 in seinem Tagebuch. |
| Durch die zeitliche Verschiebung auf den 22.
Dezember und örtliche Verlegung zum Residenzplatz
(Max-Joseph-Platz) war der heutige Christkindlmarkt
geboren. Weihnachtsmarkt nach protestantischer Art |
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| - 1870 | auf dem Dultplatz (Maximiliansplatz) nach 1870 wurden alle Dulten von diesen Platz verbannt und wurden in der Au abgehalten. |
| 1873 | Einmalig auf dem Mariahilfsplatz, der Standort wurde wegen der schlechten Ertragslage sofort wieder aufgegeben. |
| 1874-1938 | Sonnenstraße, vor dem Sendlinger Tor |
| 1907 | Der Christkindlmarkt wird von drei Tagen auf eine Woche verlängert, somit beginnt er am 17. und endet am 24, Dezember. |
| 1926 | Nun kann der Christkindlmarkt bereits am 12. Dezember beginnen |
| 1927 | Es findet eine weitere Vorverlegung statt, um en Silbernen Sonnt mit einzuschließen |
| 1938 | Blumenstraße, wo einst die Schrannenhalle stand |
| 1939 | Au Mariahilfsplatz |
| 1940 | Auf dem Platz der abgebrochenen Hauptsynagoge |
| 1944 | Herzog-Wilhelm-Straße |
| Vereinigung von Christkindlmarkt und Kripperlmarkt | |
| 1945 | In der Nachkriegszeit wurde der Christkindelmarkt in der Blumenstraße am Hochbunker abgehalten |
| 1972 | Der Christkindlmarkt findet am Marienplatz statt |
| 1995 | Vor dem Sendlinger Tor findet wieder der Christkindlmarkt statt |
| 2005 | Mittelalter-Weihnachtsmarkt auf dem Wittelsbacherplatz |
- Erst im 20. Jahrhundert wird der Christkindlmarkt von den drei Tagen 22.-24. nach vorne verlängert
- Christkindlmarkt bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges eigenständiger Markt (der von Advent bis Hl. Drei König dauern konnte)
- Winterdult (Gebnachtdult, Dreikönigsdult), hier durften auch auswärtige Händler ihre Waren anbieten
Fragen
Wer bringt denn nun die Gaben?
Der Niklolaus, Christkind oder der Weihanchtsmarkt
Der Nikolaus wird mit einer Mitra und einem Bischofsstab dargestellt.
Der Weihnachtsmann mit dem rot weisen Gewand, der bereits im 19. Jahrhundert so abgebildet wurde, vermarktete der amerikanische Konzern Coca Cola seit 1931.